Archiv für den Monat Januar 2013

Gründer-Interview: JORIS

JORIS1Der Rosenthaler Platz als das Mitte-Hipster-Zentrum und seine unzähligen Essensmöglichkeiten von Currywurst bis Döner sind hinlänglich bekannt. Von hieraus erstreckt sich die Brunnenstraße in Richtung Wedding, diese wiederum ist bekannt für Kunst und seit August letzten Jahres auch um eine kulinarische Attraktion reicher.
In der Brunnenstraße Nummer 158, unweit von bekannten Unternehmen wie MYKITA oder LaLa Berlin befindet sich das JORIS.

Gegründet von Florian Mickan und Jonas Tawam, schickt sich das JORIS an dem klassischen „Schnell-Schnell-Mittagstisch“ die Stirn zu bieten.
MARKENESSEN traf die beiden Gründer und Gastronomen zum Gespräch.

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JORIS – das bedeutet Salate, Ofenkartoffeln mit verschiedenen Toppings und Suppen, sowie hervorragender Kaffee & frisch gepresste Säfte, alles frisch zubereitet aus lokalen Zutaten aus dem Umland und dazu eine große Portion Herz.

522778_197414497047755_673483145_nDen Kern des Teams bilden zum einen Florian, gelernter Koch, ausgebildet in der Sterneküche Berlins und Jonas, ebenfalls in der Sternküche beheimatet.
Die beiden lernten sich über eine gemeinsame Arbeitsstelle kennen, zu oft sei die Sternküche nur auf gutes Aussehen bedacht, aber weniger auf gutes, frisches Essen, sprich den Geschmack. So reifte mit der Zeit die Idee einen eigenen Laden zu eröffnen.

Die ersten Ideen zu einem Konzept brachte Florian von einem Auslandjahres in Australien mit nach Deutschland. Von der Ideenfindung bis zum letztendlichen Beginn der Umsetzung verging weit über ein Jahr, im Januar 2012 startete schließlich die Umsetzung von der Idee des eigenen Ladens und damit auch der Beginn vieler Unwägbarkeiten.

Businesspläne wurden geschrieben, Kosten überschlagen und zu ihrem großen Vorteil hatten beide bereits gute Kontakte in die Gastronomie und zu anderen Küchenchefs, so dass hier schnell Rat eingeholt werden konnte. Immer wieder mussten Kursänderungen vorgenommen werden bzw. es traten unvorhersehbare Entwicklungen ein. Letztendlich blieb am Ende das Grundgerüst bestehen und steht für das heutige JORIS. Als Lektion, da sind sich beide sicher, haben sie gelernt jederzeit bereit zu sein mit unerwarteten und neuen Situationen umzugehen, sowohl positiv wie negativ!

Auch eine passende Location musste gefunden werden, gerade bei Gastronomie ein entscheidender Faktor. Beide entschieden sich dazu ihr Konzept der Location vorzuziehen, der vermeintlich schwerere Weg. Über Umwege kamen sie in die Brunnenstraße, welche anfangs nicht zu ihren Favoriten zählte, sich jedoch im Nachhinein als Glücksgriff erwies. Die bewusste Entscheidung für die „B-Lage“ kommt ihnen jetzt zu Gute.

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Auf die Frage was das JORIS ausmacht oder ihren Erfolg beschreibt sind ihre Antworten schnell gefunden. Frische und Qualität – die man nicht vortäuschen kann, Schnelligkeit – die Gäste warten nicht lange auf ihr Essen, ohne dass es dabei Qualitätseinbußen gibt und zuletzt ihr sehr persönlich, aber lockerer Service.

Für die Zukunft gibt es verschiedene Szenarien, so ist zum Beispiel die Belieferung von Firmen/Startups in der Nähe ein möglicher nächster Schritt.

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Für den Moment sind beide sehr zufrieden mit der jetzigen Situation.

Wir bedanken uns für das ausführliche Gespräch und können nur jedem empfehlen auf eine Ofenkartoffel im JORIS vorbeizuschauen!

Das Gespräch führten Michael Türkisch und Aike Fiedler

Autor: Aike Fiedler

Bilder: JORIS / Maxi Genthe

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Schnelles Essen – Lieferheld, Pizza.de und Co. in der Kurz-Analyse

online_orderWer kennt das nicht? Man kommt nach der Arbeit oder der Uni nach Hause, hat keine Lust auf nichts und schon gar nicht aufs kochen!
Da ist der/die Pizza, Pasta, Wrap, Auflauf, Burger… eigentlich alles, schnell bestellt.
Früher sammelte man die Speisekarten-Flyer der Lieblings-Restaurants um die Telefonnummer nicht zu vergessen oder zu verlieren. Heute ist alles einfacher.
Egal ob über den PC, Laptop oder das Smartphone, Essen zu bestellen war noch nie so einfach und schnell.

Quelle: shutterstock.com Weiterlesen

Gespräch mit… Ansgar Oberholz

imac_gr_headerDas St. Oberholz, vor genau 8 Jahren von Ansgar Oberholz und seiner Ehefrau Koulla Louca gegründet, entwickelte sich schnell zum Treffpunkt der sogenannten „Digitalen Bohème“. Sogar das Wall Street Magazine berichtete schon über „Berlins silicon crossroad“.

Und so hat auch an diesem Tag jeder zweite Gast ein MacBook vor sich stehen und dennoch (oder gerade deshalb) wird eifrig kommuniziert. Als wir ankommen sind auf beiden Stockwerken alle Sitzplätze besetzt und deshalb schlägt Ansgar vor in sein kleines Büro zu gehen. Wir gehen also über die Küche mit komplett verglaster Wand zur Torstraße, wo das hektische Treiben seinen normalen Gang nimmt, eine schmale Treppe in den Keller und landen schließlich hinter einem Vorhang im improvisierten Büro.

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Interview: …mit Björn Welter (Wonderpots) – IT’S A GOOD TIMES THING

Björn_Welter

Björn_Welter

Gründung war nicht nur der Weg zum Ziel für
Björn Welter.

Er engagiert sich neben Wonderpots in der Gründerszene und gibt Interessenten wie uns gerne Tipps und Einblicke in seine Arbeit und die Anfänge von Wonderpots.

Björn Welter, studierter Architekt und Kommunikations-Designer, Joghurtliebhaber und Gründer sowie Geschäftsführer von Wonderpots (www.wonderpots.de) ist überzeugt von „Fresh & Healthy Food“ und damit überaus erfolgreich.

Wonderpots ist kein Eis-Laden, kein Café und auch kein reiner Frozen Yogurt Anbieter. Seit August 2011 wird Joghurt mit Liebe, Emotionen und einer angenehmen Atmosphäre an mittlerweile drei Standorten in Berlin verkauft (weitere national als auch international sind angedacht). Weiterlesen

nah gleich gut?

Manhattan mit seinen 1,6 Millionen Einwohnern auf gerade einmal einem Viertel der Fläche von München und den kilometerlangen, abgasproduzierenden  Staus ist nicht gerade ein tierfreundlicher Ort. Doch genau hier begann die Bewegung der städtischen Imkerei, die mittlerweile auch Deutschland erreicht hat. Das Ganze war anfangs eigentlich ein nachbarschaftliches Projekt zur Unterstützung des eigenen Gemüsebeets gedacht und entwickelte sich nur ungewollt zu einem Geschäftsmodell und einem globalen Phänomen.

Imkerei auf den Dächern Manhattans

Imkerei auf den Dächern Manhattans

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Alleinstellungsmerkmale – der Weg zur Einzigartigkeit

Im Internet bin ich auf einen Blog gestoßen, in dem verzweifelte Gründer aus dem Bereich der Gastronomie zu einem Brainstorming für die Alleinstellungsmerkmale (AM) ihres neuen Restaurants aufriefen (1). Deren Anlass bestand insbesondere darin, dass ihnen auf Grund des Fehlens der AM in ihrem Businessplan von der Bank kein Kredit vergeben wurde. Diese falsche Herangehensweise bewegte mich dazu, kurz und knapp über den Weg zur Findung der AM zu berichten. Außerdem möchte ich detailliert auf das Beispiel „Buck & Breck“ eingehen, das aufzeigen soll wie man sich erfolgreich positionieren und damit von der Konkurrenz absetzen kann, indem man eine gewisse Einzigartigkeit besitzt.

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Online-Reservierung – ein must-have für Gastronomie-Betriebe?

1208425_woman_using_computerEinen Tisch im Restaurant zu reservieren ist im Zeitalter des mobilen Internetzugriffs über Smartphones und Apps bzw. Webseiten einfacher als je zuvor. Seit 2011 ist die Zahl der Online-Buchungen um 20 %[1] gestiegen, der Anteil von mobilen Buchungen liegt bei gut 37 %[2]. Diese Zahlen verkündet Livebookings, laut eigenen Angaben der größte Online-Marketing Dienstleister im Gastronomiebereich in Europa[3], in der aktuellen „Livebookings Restaurant Index“ Studie. Weiterlesen

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